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Nase

Die Mopsnase ist ein merkwürdiges Gebilde. Sie ist vor allem eines: kurz. 

Über dem sogenannten Nasenschwamm mit den Nasenlöchern sitzt eine mehr oder weniger dicke Falte.

Hier sollte Frauchen oder Herrchen ab und zu mal “durchzufegen”. Für gewöhnlich reicht ein trockenes Taschentuch zum säubern der Falte. Nach einem ausgelassenen Tag im Garten wo Herr Mops seine Nase wirklich überall reingesteckt hat, ist auch mal eine etwas gründlichere Reinigung von Nöten. 


Hey, du tust ja gerade so, als wär ich ein Schmutzmops!


Bist du ja manchmal auch.


Ich nutze dazu einfach warmes Wasser evtl. mit ein wenig Kernseife. Wichtig ist, dass die Falte anschließend gründlich abgetrocknet wird. Ruhig nach ein paar Minuten nochmal nachwischen um sicher zu sein, dass auch wirklich alles trocken ist.


In einer trockenen und sauberen Nasenfalte können sich keine Pilze oder Bakterien ansiedeln. 
Eine infizierte Mopsnase ist vor allem am Geruch zu erkennen. Spätestens, wenn der Liebling aus der Nasengegend  müffelt, sollte man sich diese Falte also ansehen. Bei einer leichten Rötung oder einem Pickelchen kann man noch gegensteuern, bei einer Hautfaltendermatitis sollte man jedoch umgehend den Tierarzt seines Vertrauens aufsuchen. In nicht seltenen Fällen muss die Entzündung operativ behandelt werden.


Schorsch hat außerdem das Problem, dass er mit seiner ziemlich kurzen Zunge nicht die Oberseite seiner Nase erreicht. Es ist ihm daher nicht möglich den Nasenschwamm ordentlich zu befeuchten und angestorbene Hautzellen mit einem Schlecker zu entfernen. Im Ergebnis trocknet die Oberseite der Nase aus, was zu einer unansehnlichen Borkenbildung führt. Hier benutze ich eine Handcreme mit Bienenwachs oder eine Panthenolsalbe. Je nachdem, was gerade schneller zur Hand ist.


So ein richtiger Fan vom Naseputzen ist Schorsch nicht. Aber ein Leckerchen im Anschluß an die Prozedur entschädigt für fast alles.


Hast du gerade Leckerli gesagt? 

Leckerli gibts nur, wenn du vorher Naseputzen kommst.

Nö, nö, ich geh erstmal noch ne Runde schnüffeln…

Hitze

Aus gegebenem Anlass schiebe ich heute mal einen Artikel ein.


Es ist in den letzten Tagen und Wochen sehr warm gewesen. Über 30 Grad Celsius am Tag und nachts auch über 20 Grad Celsius. 


Der Mops ist ein besonderer Hund, der auf Grund seiner Psysis besondere Ansprüche stellt.
Hitze toleriert er nur schlecht.

Schorsch kann mit seiner kurzen Zunge nur schlecht hecheln. Umso wichtiger ist es ihn immer wieder abzukühlen.

Aus diesem Grund machen wir unsere große Runde morgens vor 9 Uhr. Mittags geht es kurz zum Baum vor der Tür und abends nach 22 Uhr gibt es eine kurze Runde.


Am schönsten sind für Schorsch die Gartentage. Denn dann kann er in deinem Planschbecken* nach Herzenslust spielen und tauchen.


Zu Hause tut es aber auch eine lauwarme Dusche zur Abkühlung. Ist halt nicht ganz so spaßig wie der Pool.


Zusätzlich liegen hier diverse Kühlmatten* rum, die auch die Katzen mögen.
Wassernäpfe drinnen und draußen sind natürlich pflicht, ebenso wie im Auto. 


So sind wir die letzten Jahre gut über die wirklich heißen Sommer gekommen, so klappt das auch in diesem Jahr wieder wunderbar.

(* = Affiliatelinks/Werbelinks)

Rasse


Aussehen: Runder Kopf, kurze Schnauze Kulleraugen, glattes kurzes Fell in schwarz, silber oder beigetönen. Die Abzeichen Maske, Stirnflecken und Schönheitsflecken in kontrastierendem Schwarz. Die Ohren fallen nach vorne und bilden ein Knopf- pder Rosenohr.Die Rute ist über der Hüfte rerollt und liegt auf dem Rücken auf.


Wesen: klug, freundlich, aufgeschlossen, stur, ausgeglichen, fröhlich, lebhaft, gutmütig


Gesundheit: Es steht zweifelsfrei fest, dass viele Möpse auf Grund der Kopfform und der kurzen Schnauze massive gesundheitliche Probleme haben. Es ist absolut gut und nachvollziehbar, dass die Züchtung des klassischen Mopses inzwischen z.B. in den Niederlanden verboten ist.Seit einigen Jahren wird durch Einkreuzung anderer Rassen (z.B. Jack Russel Terrier) erfolgreich versucht dem Mops wieder eine längere Schnauze zu züchten (Retromops).
Der Mops neigt zu Übergewicht. Eine individuelle und ausgewogene Ernährung und viel Bewegung sollten daher selbstverständlich sein.
Ich sehe immer wieder Möpse, die sich vor lauter Speck nicht bewegen können. Nach drei Schritten geraten diese armen Geschöpfe total außer Atem und röcheln nach Luft. Sicher ist dies zu einem großen Teil der Züchtung geschuldet, der Halter ist hier aber auch nicht unschuldig.
Ja, der Halter kann viel für das Glück und die Gesundheit des Mopses tun. Regelmäßige Nasen und Ohrenpflege gehören genauso dazu wie Impfungen, Futter und Gassigänge.

Ebenso sollte man sich vor der Anschaffung eines Mopses im Klaren sein, dass es ohne Erziehung und Konsequenz nicht geht. Möpse haben ihren eigenen Kopf. 
Was sie nicht wollen, das wollen sie nicht. Hier sollte man mit viel Liebe und Konsequenz erwünschtes Verhalten belohnen und unerwünschtes Verhalten ignorieren.