Archiv für den Monat: September 2020

Mops-Sofa

Heute gibt es die Anleitung für ein selbstgebautes Mopssofa, für den Hund der schon alles hat.

Ihr braucht:

  • Holz
  • Säge
  • Bohrmaschine
  • Schraubendreher
  • Schleifpapier 80er und 120er
  • Leim
  • Schrauben
  • Klarlack

Für das Kissen:

  • Stoff 1 lfm
  • Füllmaterial
  • Stoffschere
  • Nähmaschine
  • Nadel & Faden

Zunächst werden die Holzteile ausgeschnitten. Dazu eignet sich am besten eine Stichsäge oder Laubsäge.

Rohbau des Mopssofas

Die Liegefläche beträgt 50 x 40cm

Die Maße für das Rückteil betragen 20 x 52 cm

Die Maße für die Seitenteile je 13 x 41 cm

Die Maße für das Vorderteil 7 x 40 cm

Die Füßchen sind optional, hier 5 x 5 x 4cm

Wenn wir die Einzelteile ausgeschnitten haben, können die Schleifarbeiten beginnen. Schließlich soll sich unser Hund ja nicht wehtun können.

Schleifpapier und Einzelteile des Mopssofas

Auf gehts an die Montage. Holzleim und Schrauben sorgen für die notwendige Stabilität.

Verschraubung auf der Unterseite des Mopssofas
Schrauben, Bohrer und Leim
Schraubzwingen halten das Ergebnis zusammen.

Das sieht doch schon fertig aus. Fehlt noch ein schützender Lackanstrich.

Nachdem der Lack durchgetrocknet ist, fehlt noch das Kissen.


Ich habe mich für einen schicken gestreiften Möbelstoff entschieden. Bei der Größe habe ich mich an der Liegefläche von 50x40cm orientiert. Verschlossen wird der Bezug mit zwei farblich passenden Knöpfen. Das Innenleben besteht aus einem alten Kopfkissen. 


Eine wirklich perfekte Anleitung für das Nähen von Kissenbezügen findet ihr bei Nastja, der DIY-Eule

Nun kann der Mops probeliegen oder aber die Katzen.

Unterwegs … im Auto

Schorsch liebt das Auto fahren. Ja gut selber fahren tut er jetzt nicht, aber er ist ein sehr angenehmer Beifahrer. Vor allem, seit dem wir die Pupse im Griff haben.


Boah Frauchen, du bist sooo peinlich!


Gibst du wohl Ruhe, jetzt bin ich dran!


Ich hab mir, als Schorsch noch ein Welpe war, richtig nen Kopf gemacht, wie ich das Mopskind am sichersten im Auto transportiere.

Da Tiere vor dem Gesetz Sachen sind, geht es hier schlicht um Ladungssicherung. 


Den Mops unangeleint im Auto rum hüpfen zu lassen schied von Anfang an aus.


Für die erste Fahrt nach Hause hab ich die Katzentransportbox bemüht. Doch schon bei dieser Fahrt kam die Überlegung wohin mit der Box im Auto? 

Ladefläche: gute Idee, aber ne scharfe Kurve oder ne Vollbremsung sind da auch doof.

Rückbank oder Beifahrersitz: ähnliches Problem, weil sich die Box nicht ordentlich anschnallen lässt. 

Schlussendlich stand die Box im Fußraum vor dem Beifahrersitz. Das fand der Welpe nun gar nicht so toll. Er fiepte und zitterte vor sich hin und ich musste immer runtergucken, hatte das Möpschen also nicht gut im Blick während der Fahrt.


Eine feste Box auf der Ladefläche nimmt zuviel Platz weg und Hund kann dort auch nicht wirklich raus sehen. und was ist, wenn wir mal mit einem anderen Auto unterwegs sind oder ein neues Auto kommt? Nein, alles nicht praktikabel.


Also im Internet nach Alternativen geschaut. Gefunden hab ich schließlich dieses schöne Stück.

Autokörbchen.

Na gut, eigentlich ist es ja inzwischen das zweite dieser Art. Das erste hat im letzten Jahr das Zeitliche gesegnet. Aber auch mit dem Neuen bin ich zu 100% zufrieden. Leider gibt es dieses Modell nicht mehr zu kaufen, aber es gibt jede Menge ähnlicher Ausführungen*

Festgeschnallt am Sitz hält es bombenfest. In dem Körbchen gibt es einen Karabiner zum anschnallen. Mit einem passenden Geschirr* ist das einfach klasse.

Mops im Autokörbchen.

Hund kann aus dem Fenster schauen, ist auf sein Körbchen beschränkt und halbwegs gut gesichert und das allerbeste, es ist flexibel einsetzbar. Beifahrersitz, Rücksitz rechts, mitte oder links. Alles ist möglich, je nachdem wie viele Mitfahrer gerade dabei sind, drei Handgriffe und schon ist alles ein-, aus- oder umgebaut. Einfach perfekt!

Schorsch liebt sein Autokörbchen und hopst erst allein ins Auto und krabbelt dann in sein Körbchen um sich anschnallen zu lassen.


So Hund, hast du noch etwas zu bellen?


Ich? Nö. Hab ja hier eh nichts zu sage.


Ach nun biste eingeschnappt? Boah… immer dieser Hund!

(* = Affiliatelinks/Werbelinks)

Ohren

Der Mops hat kleine nach vorne geklappte Knopf- oder Rosenöhrchen.


Die Reinigung des Mopsohres, ist denkbar einfach. Ich nehme hierzu ein feuchtes Tuch. Damit wische ich die Ohrmuschel vorsichtig aus.


Gegenstände, wie Wattestäbchen, Pinzetten o.ä. haben im Hundeohr ebensowenig verloren, wie im Menschenohr.


Anschließend trockne ich das Ohr gründlich ab, bevor ich mich dem 2. Ohr widme. Ebenso wie bei der Nasenfalte gilt auch hier in einem trockenen Ohr haben es Keime und Pilze schwer.

Auf Öle, Seifen oder Lotionen sollte verzichtet werden.


Sitzt im Ohr ordentlich schwarzer Schmodder, könnte eine Infektion vorliegen, besonders wenn der Mops oft den Kopf schüttelt und es evtl. noch unangenehm aus dem Ohr riecht.
In diesem Fall sollte umgehend der Tierarzt des Vertrauens aufgesucht werden.

Gleiches gilt für Rötungen oder Schmerzempfindlichkeit an oder im Ohr. Ohrinfektionen sind schmerzhaft und könnten im schlimmsten Fall zu Hörverlust führen.


In diesem Fall wird der Tierarzt Medikamente und ein Ohrenmittel verordnen.


Aus meiner Erfahrung sind spezielle Ohrenreiniger aus dem Tierfachhandel nicht unbedingt notwendig. Hier sollte ggf. vorher mit dem Tierarzt besprochen werden, inwieweit des individuell erforderlich ist solch ein Mittel zu verwenden.


Das Ohren putzen hat leider keinen Einfluss auf die Sturheit des Mopses. Man ist nur sicher, dass keine Möhren im Hundeohr wachsen.


Ey, ich bin nicht stur! Ich mach nur nicht immer was du willst.


Zum Glück hatte Schorsch bisher keine Probleme mit den Öhrchen. 


Übrigens müssen die Katzen die selbe Prozedur über sich ergehen lassen, seit Socke mehrere Jahre mit wiederkehrenden Ohrinfektionen zu tun hatte. 
Insofern gucke ich lieber einmal zuviel, als einmal zu wenig in die Ohren meiner Tiere.